Lesetüte

Die Lesetüte möchte bereits bei Schulanfängern die Lust am Lesen wecken und die Eltern auf die Bedeutung des Lesens und Vorlesens aufmerksam machen.

Jede Lesetüte ist befüllt mit einem Erstlesebuch und ein Einzelstück. Sie wird von den Kindern der ersten Klassen im Unterricht mit viel Liebe individuell gestaltet und zu Schuljahresbeginn als Willkommensgruß an die “Neuankömmlinge“ übergeben.

Die Kinder beschäftigen sich auf diese Art mit dem Thema Lesen und setzen das Gelesene in Bilder um, wenn sie zum Beispiel Figuren aus ihnen bekannten Büchern auf die Lesetüte malen.

Die Aktion hat zudem eine soziale Funktion. Die „großen“ Kinder der nunmehr zweiten Klasse überreichen den Erstklässlern ein Geschenk. Das stärkt die Bindung und die neuen Schüler fühlen sich dadurch willkommen.

Kinder sollen möglichst von Anfang an erfahren, dass der Umgang mit Büchern etwas Wertvolles ist und dass Bücher über die Wissensvermittlung hinaus spannend und lustig sind sowie neugierig auf mehr machen. Die Bemalung und Verteilung der „Lesetüten“ wird von Buchhandlungen organisiert.

Das Leseförderungsprojekt „Lesetüte“ ist eine Buchhandelsaktion für Lese- und Schulanfänger und wurde 2011 für den Buchhandel von der IG Leseförderung im Börsenverein des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern, den Verlagen Arena und Oetinger, wird sie seitdem erfolgreich mit Buchhandlungen und Grundschulen durchgeführt. Im Jahr 2020 wurden 110.000 Lesetüten mit einem Erstlesebuch befüllte von Buchhandlungen an Grundschüler verteilt.

www.boersenverein.de/lesetuete